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Geht doch! : Tod den Lebensmittelmotten

Schwer loszuwerden: Lebensmitteltmotten nisten sich im Essensvorrat gerne ein. Bild: Picture Alliance

Lebensmittelmotten will niemand haben, aber man wird sie nur schwer los. Doch kleine unscheinbare Tiere helfen zuverlässig, die Plage zu beherrschen.

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          Das ist peinlich: Besucher kommen in die Küche, und auf der Suche nach etwas, das man diesen anbieten könnte, öffnet man eine Schranktür – und heraus flattert eine Lebensmittelmotte. Und das Tier vermittelt mit seiner Flugshow den völlig unzutreffenden Eindruck, dass man zu Fragen der häuslichen Hygiene ein eher entspanntes Verhältnis hat. Unabhängig davon ist die Sache natürlich auch insofern unerfreulich, als dass man diese Tiere nicht in seinen Lebensmittelvorräten haben will.

          Martin Ochmann
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Viel Ungemach lässt sich verhindern, wenn man Lebensmittel in Gläser umfüllt. Trotzdem kann es einen erwischen, die Tiere sind zum Beispiel in einer Packung Mehl und damit im Haus. Die Erfahrung lehrt: Mit den klebrigen Pheromonfallen löst man das Problem nicht, die Tiere kommen immer wieder. Und es sieht auch nicht wirklich schön aus, wenn die gefangenen Motten tagelang auf den Karten rumflattern bis sie verenden. Was also ist zu tun? Mit hochrotem Kopf alle drei Tage die Schränke sauber machen? Oder lieber gleich aus der Wohnung ausziehen?

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