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Christopher Jahns : Früherer Chef der Privat-Universität EBS muss wieder vor Gericht

  • Aktualisiert am

Christopher Jahns, früherer Präsident der Privat-Universität EBS, hier in seinen Arbeitsräumen in Berlin Bild: Matthias Lüdecke

Christopher Jahns wird dieses Jahr wieder vor dem Wiesbadener Landgericht stehen. Der ehemalige EBS-Präsident wird beschuldigt, die Privat-Universität um einen sechsstelligen Betrag geschädigt zu haben.

          Das Wiesbadener Landgericht wird den Prozess gegen den ehemaligen Präsidenten der privaten EBS-Universität, Christopher Jahns, wieder aufnehmen. Noch in diesem Jahr solle ein neuer Termin geplant werden, teilte eine Gerichtssprecherin am Donnerstag in Wiesbaden mit. Ob die neue Verhandlung gegen Jahns, dem Untreue vorgeworfen wird, noch in diesem Jahr beginne, stehe allerdings noch nicht fest. Zuvor hatte der „Wiesbadener Kurier“ darüber berichtet.

          Der frühere Präsident der privaten Hochschule in Wiesbaden wird unter anderem beschuldigt, die Universität um 180.000 Euro geschädigt zu haben. Der Prozess war im Oktober 2014 vorläufig eingestellt worden, weil Jahns aufgrund gesundheitlicher Beeinträchtigungen als nicht verhandlungsfähig galt. Das ist nach Auskunft der Gerichtssprecherin nicht mehr der Fall.

          Ein Gutachten habe Jahns bereits im November 2018 die Verhandlungsfähigkeit attestiert. Daraufhin habe das Landgericht tätig werden müssen und nehme den Prozess nun wieder auf. Dass dies nicht früher geschah, begründete die Gerichtssprecherin auch mit personellen Engpässen am Landgericht.

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