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Friedlicher Protest : Sitzblockade im Dannenröder Forst

  • Aktualisiert am

Sitzstreik: Aktivisten haben auf der Rodungsfläche im Wald einen Bagger blockiert. Bild: dpa

Am Samstag haben wieder Menschen gegen die Rodungsarbeiten im Dannenröder Forst protestiert. Die Aktion verlief friedlich. Trotzdem riefen CDU, Grünen und SPD und Vertreter der evangelischen und katholischen Kirche zu Gewaltfreiheit und Respekt auf.

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          Im Dannenröder Forst haben am Samstag die Grüne Jugend und Vertreter des Bunds Naturschutz Deutschland (BUND) bei einer Protestaktion einen Räumungsstopp im Wald gefordert. Nachdem die erste Blockade am frühen Morgen von der Polizei aufgelöst worden sei, hätten am Vormittag abermals um die 20 Personen an einer Sitzblockade teilgenommen, sagte die Bundessprecherin der Grünen Jugend, Anna Peters.Die Aktion sei soweit friedlich verlaufen. Auch der Polizei waren zunächst keine Zwischenfälle bekannt.

          Die Teilnehmer forderten den sofortigen Räumungsstopp im Wald. Zudem verurteile man die „eskalierende Polizeigewalt“.  In den vergangenen Wochen hatte es bei den Protesten gegen die Fertigstellung der Autobahn 49 und den Rodungen dafür mehrere Zwischenfälle gegeben. So verletzten sich bei Abstürzen aus mehreren Metern Höhe zwei Aktivistinnen schwer. Die Zwischenfälle wurden teils dem Vorgehen von Einsatzkräften angelastet, Polizisten wurden mehrfach mit Pyrotechnik beschossen und anderweitig angegriffen.

          Die Landtagsfraktionen von CDU, Grünen und SPD und Vertreter der evangelischen und katholischen Kirche riefen am Samstagnachmittag zu Gewaltfreiheit und Respekt auf. „Wir sehen mit Sorge, dass sich der Protest in den letzten Wochen verändert hat“, heißt es in einem gemeinsamen Papier, und weiter: „Eigen- und Fremdgefährdung sowie Angriffe auf Polizistinnen und Polizisten sind inakzeptabel. Im Wald begegne sich keine Feinde, sondern Menschen. Wir rufen alle auf, in sich zu gehen.“

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