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Projekt „Deep Weather“ : Wetter genauer vorhersagen

Trefferquote: Besonders Vorhersagen zu Gewittern sind verbesserungswürdig Bild: Claus Setzer

Verfahren für die lokale Wettervorhersage weisen noch Schwächen auf. Das gilt besonders mit Blick auf Gewitter. Die Hochschule Rhein-Main kündigt nun ein neues Modell dazu an.

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          Während großflächige Wettertrends mittelfristig schon gut prognostiziert werden können, weisen Verfahren für die lokale Vorhersage derzeit noch Schwächen auf. Mit dem Forschungsprojekt „Deep Weather“ wollen Wissenschaftler der Hochschule Rhein-Main nun gemeinsam mit dem Unternehmen Q.met ein neues Modell entwickeln, das zu einer Zäsur in der Meteorologie führen soll.

          Daniel Schleidt

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Heutige Modelle berechnen einer Mitteilung der Hochschule zufolge das künftige Wetter, indem sie den Ist-Zustand mit komplexen Rechenprozessen auf spätere Zeitpunkte übertragen. Dabei jedoch werden die Prognosen nur in groben Rastern von mehreren Kilometern und weder minuten- noch metergenau berechnet.

          Besonders markant äußert sich das bei fehlerhaften Vorhersagen etwa extremer Gewitter. Nun sollen mittels Künstlicher Intelligenz aufgrund hochaufgelöster lokaler Daten die Wettervorhersagen präziser werden. So sollen in Zukunft zum Beispiel falsche Voraussagen extremer Wetterlagen signifikant reduziert werden, heißt es.

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