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Gefährdete Infrastruktur : „Stillstand innerhalb weniger Stunden bei Stromausfall“

Geknickte Infrastruktur: Im November 2005 zerstörte ein Schneesturm im Münsterland viele Leitungen. Tagelang gab es keinen Strom. Bild: dpa

Hessische Uni-Forscher warnen vor dem Ausfall von digitalen Netzen nach Katastrophen oder Cyberangriffen. Informatikprofessor Matthias Hollick erklärt, wie sich IT-Systeme schützen lassen und warum Corona ein Umdenken fördern kann.

          5 Min.

          In der ersten Corona-Welle hat sich die IT-Infrastruktur in Deutschland weitgehend bewährt. Sind unsere Kommunikationsnetze also wenigstens in dieser Hinsicht virenfest?

          Sascha Zoske
          (zos.), Rhein-Main-Zeitung

          Bisher sind wir mit unserer Informations- und Kommunikationstechnologie in der Corona-Krise tatsächlich relativ gut gefahren. Die Netze waren nicht dramatisch überlastet. Zwar haben sich die Datenmengen anders über den Tag verteilt, aber das hat nicht zu großen Problemen geführt.

          Könnte es trotzdem zu Ausfällen der Infrastruktur kommen? Schließlich werden viele Computer von Menschen bedient, und die können sich infizieren.

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