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Neue Trackinggeräte : Wenn eine Milliarde Smartphones beim Suchen nach dem Autoschlüssel helfen

  • -Aktualisiert am

Auf Kurs: Wege findet das Smartphone schon jetzt. Bald spürt es auch verlorene Dinge auf. Bild: dpa

Eine neue Technik von Apple soll beim Orten von Alltagsgegenständen helfen. Forscher der TU Darmstadt sehen darin Chancen. Die Innovation birgt aber auch Gefahren.

          3 Min.

          Gerüchte, dass Apple bald mit einer bahnbrechenden Neuerung auf den Markt kommt, gibt es seit 2019. Auch Matthias Hollick, Informatikprofessor der TU Darmstadt im Fachgebiet „Sichere Mobile Netze“, wartet wie seine Kollegen ungeduldig darauf. AirTags oder iTags könnten die kleinen Trackinggeräte heißen, „bei denen wir uns später vielleicht einmal fragen werden, wie wir zuvor ohne ausgekommen sind“, sagt Hollick scherzhaft. Die Neuerung, von der die Apple-Community hofft, dass sie in den nächsten Wochen in die Läden kommt, hat nach seiner Ansicht jedenfalls das Zeug, „cyberphysische Systeme Realität werden zu lassen“. Sprich, die reale und die digitale Welt noch enger zusammenzubringen, als das mit dem Internet der Dinge oder Smart-Home-Technik heute schon der Fall ist.

          AirTag wäre eine Ergänzung der „Wo ist“- oder „Find My“-App von Apple, mit der sich heute schon der Standort eines iPhones, iPads oder MacBooks aufspüren lässt. Mit dem neuartigen kleinen Anhänger sollen künftig jedoch nicht nur Apple-Geräte, sondern sämtliche Alltagsgegenstände vom Schlüssel über die Handtasche bis zum Auto auffindbar sein, der mit einem solchen Tag versehen wurde.

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