https://www.faz.net/-gzg-913j8

Flughafen Frankfurt : Ein Kilogramm Heroin im Bauch - Mann in U-Haft

  • Aktualisiert am

Ein Mitarbeiter der integrierten Leitstelle in Frankfurt am Main beobachtet die Abläufe am Flughafen. (Archivbild) Bild: dpa

Mit einem Kilo Heroin im Bauch wollte ein Kenianer von Frankfurt aus nach Spanien fliegen. Den Beamten fiel der Mann auf, doch finden konnten sie nichts. Bis es im Krankenhaus zum dubiosen Fund kam.

          1 Min.

          Zollfahndern am Flughafen Frankfurt ist ein 49 Jahre alter Drogenschmuggler ins Netz gegangen, der ein Kilogramm Heroin geschluckt hatte. Wie das Hauptzollamt am Freitag mitteilte, wurden die Rauschmittel schon am 6. August im Bauch des Nigerianers gefunden. Zuvor hatte ein Rauschmittelschnelltest positiv auf Opiate reagiert. Weil die Beamten weder im Gepäck noch am Körper des Passagiers Rauschgift fanden, brachten sie den Mann zur Untersuchung in ein Krankenhaus. Dort sei festgestellt worden, dass der Mann mehrere Fremdkörper in seinem Bauch transportiere - insgesamt 84 sogenannte Fingerlinge mit Heroin. „Würde eines dieser Behältnisse platzen, ist dies lebensbedrohlich“, teilte eine Sprecherin mit.

          Der Mann war demnach ins Visier der Fahnder geraten, weil er keine genauen Angaben zum Zweck seiner Reise nach Spanien machen konnte. Er war zuvor aus Kenia kommend in Frankfurt gelandet und sitzt jetzt in Untersuchungshaft.

          Am Flughafen Frankfurt wurden nach Angaben des Hauptzollamtes im vergangenen Jahr rund 5296 Kilogramm Rauschgift sichergestellt. 34 Drogenkuriere seien vorläufig festgenommen worden - unter ihnen neun Personen, die Rauschgift im Körper transportiert hatten.

          Weitere Themen

          Nordisch by nature

          Norwegische DJs in Frankfurt : Nordisch by nature

          Das Gastland der Buchmesse zieht so einige berühmte Künstler in die Stadt. Nun legen norwegische DJs wie Todd Terje und Prins Thomas in Frankfurt auf. Und sorgen für schräge Partys.

          Topmeldungen

          „Märsche für die Freiheit“ : Barcelona im Ausnahmezustand

          Die Proteste gegen das Urteil im Separatistenprozess legen die Stadt und weite Teile Kataloniens lahm. Die „Sagrada familia“ wurde geschlossen, dutzende Flüge abgesagt – und eines der wichtigsten Fußballspiele Spaniens verschoben.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.