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Fertighäuser : Bien-Zenker entlässt Mitarbeiter nach Auftragseinbruch

  • Aktualisiert am

Bien-Zenker hat zuletzt zwölf Prozent weniger Aufträge erhalten Bild: ddp

Der Fertighaus-Bauer Bien-Zenker hat einen starken Auftragseinbruch erlitten. Aus diesem Grund entlässt das börsennotierte Unternehmen am Stammsitz in Schlüchtern 13 der 360 Beschäftigten und in Michelstadt 14 von 195 Mitarbeitern.

          Der Fertighaus-Bauer Bien-Zenker hat nach einem starken Auftragseinbruch 27 Mitarbeitern betriebsbedingt gekündigt. Am Stammsitz im osthessischen Schlüchtern wurden 13 der 360 Beschäftigten entlassen, in Michelstadt im Odenwald 14 von 195 Mitarbeitern, sagte Finanzvorstand Günter Baum am Donnerstag und bestätigte damit Presseberichte. Die Gruppe hat insgesamt 770 Mitarbeiter.

          Als Gründe für den Auftragsrückgang von zwölf Prozent im zweiten Halbjahr 2006 nannte Baum die bevorstehende Mehrwertsteuererhöhung sowie den Wegfall der Eigenheimzulage. Dadurch seien „viele Haushalte mit kleinem Einkommen als potenzielle Kunden rausgefallen“.

          2006 habe sich der Umsatz von 144,8 auf 160 Millionen Euro erhöht, in diesem Jahr müsse die Produktion aber zurückgefahren werden. Die Gruppe werde sich wieder stärker auf das gehobene Fertighaus-Segment mit Preisen ab 170.000 Euro konzentrieren, kündigte Baum an.

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