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FAZ.NET-Hauptwache : Holen Sie sich den Eierlikör!

Den Bürgern aus Heidenrod reicht es, sie wollen keine weiteren Windräder. Bild: Rosenkranz, Henner

In Südhessen gibt es Streit über den Bau weiterer Windräder, die Autorin Ursula Ott mistet ihr Elternhaus aus und macht erstaunliche Entdeckungen. Das und was sonst noch wichtig ist in der Region, steht in unserem Newsletter FAZ.NET-Hauptwache.

          Guten Morgen!

          Für den Frankfurter Kämmerer ist die Grundsteuer die zweitwichtigste Steuer nach der Gewerbesteuer. Zwar bringt die Einkommensteuer auch ordentlich Geld, aber nur Gewerbe- und Grundsteuer kann eine Kommune über Hebesätze selbst beeinflussen. Kein Wunder also, dass die vom Bundesverfassungsgericht verlangte Reform der Grundsteuerberechnung in den Städten und Gemeinden aufmerksam beobachtet wird, zumal allmählich die Zeit drängt. Egal, wie die Novelle ausfällt: Es wird Gewinner und Verlierer geben, schreibt Ralf Euler heute in der Rhein-Main-Zeitung.

          Aufräumen ist nie schön, aber richtig schmerzlich kann es sein, das Elternhaus aufzulösen. Hätte ein Teeservice nicht auch gereicht, mussten es drei sein? Wozu brauchten die Eltern 18 Bowlengläser? Und wer benutzt heute noch so schwere Bettwäsche? Da geht Ungeduld schnell in Ungerechtigkeit über. Ursula Ott, Chefredakteurin von „Chrismon“, hat das erlebt und ein Buch darüber geschrieben. Im Interview, das Martin Ochmann mit ihr geführt hat, spricht sie über unerwartete und berührende Entdeckungen, die sich machte, als sie mit Mutter und Schwester ihr Elternhaus räumte.

          Heidenrod macht aus Wind mehr Strom, als es selbst verbraucht. Und obwohl in der Gemeinde im Untertaunus schon 22 Windräder stehen, sollen laut Regionalplan Südhessen noch mehr aufgestellt werden. Doch jetzt dreht sich der Wind: „Es reicht, wir haben unseren Beitrag geleistet“, heißt es in der Gemeindevertretung. Das Land solle den Konsens nicht zerstören, der aufgebaut worden sei. Unser Korrespondent Oliver Bock berichtet und kommentiert.

          Und außerdem erhält Königin Silvia von Schweden für ihr Engagement für Kinder den mit 25.000 Euro dotierten Preis der Karl-Kübel-Stiftung in Bensheim +++ ist ein 13 Jahre altes Mädchen aus Wiesbaden beim Skifahren in den österreichischen Alpen tödlich verunglückt +++ hat die hessische Polizei ihr Pilotprojekt mit Distanz-Elektro-Impulsgeräten abgeschlossen und will jedes der fünf Polizeipräsidien mit sieben Exemplaren ausstatten.

          Einen schönen Gründonnerstag und frohe Ostern wünscht Ihnen

          Ihr Werner D’Inka

          Heute in „Leben in Rhein-Main“

          „Ich legte jeden Tag ein Ei und sonntags auch mal zwei“, heißt es in Peter Kreuders herrlichem Couplet „Ich wollt‘, ich wär ein Huhn“, das so unverwüstlich ist wie eines jener hartgekochten Ostereier, die schon seit Wochen in den Geschäften liegen. So weit, so gut, aber wie viele Eier finden Sie in „Leben in Rhein-Main“, und zwar von der Titel- bis zur letzten Seite? Schreiben Sie uns per Mail an rmz-leben@faz.deunter den richtigen Einsendungen verlosen wir eine Flasche Eierlikör aus dem Hessen-Shop. Einsendeschluss ist Ostersonntag um 24 Uhr. Das Kleingedruckte steht ganz unten *).

          Der Tipp zum Wochenende

          Unscheinbar – mit diesem Adjektiv lässt sich das Restaurant von Wilfried Heinrich Nestle wohl am besten beschreiben. Wer zum ersten Mal durch den Kästrich läuft, jenen Teil der Mainzer Oberstadt, auf dem einst ein römisches Legionslager thronte, der kann das Lokal leicht übersehen. Es trägt den Beinamen „Die Wirtschaft“, aber die Menu-Karte zeigt, dass Nestle deutsche Hausmannskost zwar nicht verschmäht, sich mit Klassikern aus der Gasthausküche aber nicht begnügen will, sondern auch französische und italienische Elemente in seinen Küchenstil einfließen lässt. 

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