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Fall Tebartz-van Elst : Limburger Domkapitel räumt Fehler ein

  • Aktualisiert am

Berühmt geworden: das Limburger Bischofshaus brachte das Bistum in die Schlagzeilen. Bild: dpa

Das Limburger Domkapitel hat in einem Schreiben vom Freitag selbstkritisch eigenes Fehlverhalten eingestanden im Fall der Kostenexplosionen des Baus der Bischofsresidenz.

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          Das Limburger Domkapitel hat im Zusammenhang mit dem „Fall Tebartz“ Fehler eingeräumt. Man habe seine Rechte während der Bauzeit des neuen Bischofssitzes zu wenig eingefordert und damit der „Pflicht zur Kontrolle nicht entsprochen“, heißt es in einer Erklärung des fünfköpfigen Gremiums vom Freitag. Das Domkapitel habe sich zudem nicht genügend gegen Eingriffe des damaligen Limburger Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst in Zuständigkeiten des Gremiums gewehrt. „Ungeachtet der Grenzen unserer rechtlichen Möglichkeiten hätten wir uns unserer moralischen Verantwortung stellen müssen.“

          Tebartz-van Elst war wegen des Skandals um seine Amtsführung und der Kostenexplosion am neuen Bischofssitz vor fast drei Monaten als Limburger Bischof abberufen worden. Für die Kosten trägt er einem Untersuchungsbericht zufolge maßgeblich die Verantwortung. Auch dem Domkapitel werden darin Versäumnisse vorgeworfen.

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