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Rhein soll ausgebaggert werden : Fahrrinne muss tiefer werden

Tiefgang: Damit auch bei niedrigen Pegeln die Frachter fahren können, soll der Rhein ausgebaggert werden. Bild: Axel Häsler

Der Rhein ist als Transportweg längst nicht ausgelastet, doch das Güteraufkommen sinkt wieder. Und die Personenschifffahrt steckt in der Existenzkrise.

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          Reiht sich 2021 in die 2018 begonnene Reihe viel zu trockener Jahre ein? Meteorologen rechnen fest damit, dass nach dem März auch der April sein Regensoll bei weitem nicht erfüllen wird. Und die Wettermodelle für den Mai verheißen nichts Gutes. Schon jetzt fallen die Pegel der deutschen Flüsse, auch wenn die Lage noch nicht ernst ist. Die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes ist überzeugt, dass langfristig mit deutlich längeren und intensiveren Phasen von Niedrigwasser zu rechnen ist. Aber auch mit mehr Hochwasserphasen nach heftigen Niederschlägen und mit steigenden Wassertemperaturen. Das sind nur einige der Veränderungen, die der Klimawandel mit sich bringen wird. Das fordert Konsequenzen. Auch und gerade für den Rhein, der in den vergangenen beiden Jahren seine Rolle als wichtigste Wasserstraße Europas gefestigt hat.

          Oliver Bock
          Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung für den Rheingau-Taunus-Kreis und für Wiesbaden.

          Um sich auf die Klimaveränderungen einzustellen, und vor allem, um für längere Niedrigwasserphasen gewappnet zu sein, müsse die Industrie ihre Lagerhaltung umstellen und ausweiten, meint Katrin Schneider, die Leiterin der Unterabteilung Technik bei der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung. Und das Transportgewerbe müsse besser geeignete Schiffe bauen und einsetzen. Damit wird sogar schon begonnen.

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