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Explosion bei Merck : Chemikantin ums Leben gekommen

  • Aktualisiert am

Chemikalien seien nicht nach außen gedrungen, hieß es Bild: picture-alliance/ dpa

Bei einer Explosion im Darmstädter Werk des Chemie- und Pharma-Konzerns Merck ist eine Mitarbeiterin ums Leben gekommen. Die Ursache des Unglücks war zunächst unklar.

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          Bei einer Explosion im Darmstädter Werk des Chemie- und Pharma-Konzerns Merck ist am Freitag eine Mitarbeiterin ums Leben gekommen. Der Notarzt habe den Tod der Chemikantin festgestellt, teilte das Unternehmen mit. Die Ursache des Unglücks war zunächst unklar. Einem Unternehmenssprecher zufolge ereignete sie sich in einem kleinen Raum der Produktionsanlage für Flüssigkeitskristalle, die unter anderem in TV-Geräte eingebaut werden. Wahrscheinlich seien Lösemittel verpufft.

          Werksleiter Sigmar Herberg zeigte sich einer Mitteilung zufolge erschüttert und versprach eine konsequente Analyse des Unfalls. Den Angehörigen der Mitarbeiterin sprach er sein Beileid aus. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen zu dem Todesfall aufgenommen. Polizei und Feuerwehr wurden ebenfalls informiert.

          Sicherheitssystem hat Anlage abgeschaltet

          Weitere Verletzte seien ihm nicht bekannt, erklärte ein Polizeisprecher. Es seien bei dem Unfall keine Chemikalien nach außen gedrungen, teilte das Unternehmen weiterhin mit. Die Werksfeuerwehr habe die Situation sofort unter Kontrolle gebracht und die Anlage sei durch das Sicherheitssystem ordnungsgemäß abgeschaltet worden. Letztlich sei nur ein sehr kleiner Teil der Flüssigkristallproduktion betroffen gewesen.

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