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Optimismus des Bürgermeisters : Eschborn hofft auf Rückzahlung von Greensill-Anlagen

Eschborn um Bürgermeister Adnan Shaikh ist einer von vielen Gläubigern der insolventen Greensill-Bank. Bild: Wolfgang Eilmes

Trotz der Pleite der Privatbank Greensill hofft die Stadt Eschborn, wenigstens einen Teil ihres dort angelegten Gelds zurückzubekommen. Bürgermeister Adnan Shaikh (CDU) ist vorsichtig optimistisch.

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          Trotz der Pleite der Privatbank Greensill hofft die Stadt Eschborn, wenigstens einen Teil ihres dort angelegten Gelds zurückzubekommen. Das schließt Bürgermeister Adnan Shaikh (CDU) nach eigenen Worten aus Aussagen des Insolvenzverwalters. „Nach dem aktuellen Stand der Dinge ist nicht von einem Totalverlust bei den bei der Greensill-Bank angelegten Geldern auszugehen“, sagte der Rathauschef. Wie andere Kommunen hatte die Stadt Geld aus ihrer Reserve bei der Bremer Tochtergesellschaft des britisch-australischen Finanzhauses eingezahlt. Für Eschborn geht es um 35 Millionen Euro.

          Jan Schiefenhövel
          Freier Autor in der Rhein-Main-Zeitung.

          Insgesamt haben Kommunen weit mehr als 200 Millionen Euro bei der insolventen Privatbank angelegt, ein Anteil von 82 Millionen Euro davon kam von hessischen Städten und Gemeinden. Der höchste Einzelbetrag einer Kommune kommt aus Eschborn.

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