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Austauschprogramme : Trotz Brexit auf der Insel studieren

  • -Aktualisiert am

Bleibt Frankfurt verbunden: Mit der University of Birmingham unterhält die Goethe-Uni eine Partnerschaft. Bild: mauritius images / Joshua Hinds

Dass Großbritannien aus dem Erasmus-Programm aussteigt, schmerzt hiesige Universitäten, unvorbereitet trifft es sie nicht. Viele versuchen, mit eigenen Deals vorzusorgen.

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          Regina Sonntag-Krupp ist schon lange im Geschäft. Die Leiterin des Dezernats Internationales an der TU Darmstadt engagiert sich seit Jahren für den Austausch von Studenten und Wissenschaftlern und hat selbst lange im Ausland gearbeitet. Dass die Briten auch aus dem Erasmus-Programm aussteigen, bedauert sie nicht nur in akademischer Hinsicht. Traditionell, sagt sie, habe es zwar schon immer mehr deutsche Studenten ins Königreich gezogen als umgekehrt. Dieser Trend und das Inseldenken würden sich nun jedoch verstärken. „Künftig werden noch weniger britische Studierende in die EU kommen. Das ist schade. Da geht viel Weltwissen und Weltoffenheit verloren.“

          In ihrem Arbeitsumfeld hat der Brexit schon Spuren hinterlassen. Eine englische Kollegin hat nun außer der britischen auch die deutsche Staatsbürgerschaft, unlängst gingen zwei englische Postdoktoranden zurück in die Heimat, und für die zehn britischen Doktoranden, Postdocs und Gastforscher an der TU muss der Aufenthaltsstatus überarbeitet werden.

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