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100 Jahre Büsingpark : Ein Raum für Gefühle

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Geschichtsträchtig: Der Büsingpark, der das neobarocke Büsingpalais umgibt, ist aus einem 1790 angelegten privaten Herrngarten hervorgegangen. Bild: Michael Braunschädel

Vor 100 Jahren wurde der Büsingpark in Offenbach für Bürger geöffnet. Sein Vorgänger hatte einen berühmten Literaten ins Schwärmen gebracht.

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          Es habe Abende gegeben, schreibt die romantische Schriftstellerin Bettina von Brentano (1785–1859), an denen „aus dem Nachbarsgarten die herrlichsten Symphonien herüberschallten, von einem Orchester der ersten Künstler aufgeführt, wenn die herrlichen großen Bäume mit so viel bunten Lampen geschmückt waren, als Sterne sich am Himmel blicken ließen“.

          In ihren 1844 erschienenen Erinnerungen „Clemens Brentanos Frühlingskranz“ (Kurztitel) blickt die fast sechzigjährige Bettina von Arnim schwärmerisch zurück auf jene Jahre, die sie seit 1797 als Mädchen und junge Frau in dem Haus ihrer Großmutter Sophie von La Roche (1730–1807), der ersten deutschen Roman- und Erfolgsautorin („Geschichte des Fräuleins von Sternheim“), in der Offenbacher Domstraße 23 verbracht hatte.

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