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Eine kleine Ausnahme : Dürre im Sommer fast ohne Einfluss auf Grundwasser

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Abfluss: Durch solche Rohre wird Grundwasser aus Frankfurter Baustellen abgepumpt - trotz der Dürre ist es reichlich vorhanden Bild: Jana Mai

Die Grundwasserstände vielerorts in Hessen weiter auf dem Niveau der vergangenen Jahre - trotz der anhaltenden Dürre im Sommer. Es gibt auch eine kleine Ausnahme.

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          Trotz anhaltender Dürre müssen sich die Menschen in Hessen keine Sorgen um ihre Trinkwasserversorgung machen. Die Grundwasserstände lägen in den meisten Regionen des Landes derzeit noch immer auf dem Niveau der vergangenen Jahre, sagte Mario Hergesell vom Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG).

          Lediglich entlang des Rheins zeigten einige Messstationen einen etwas niedrigeren Grundwasserpegel an. „Wir müssen jetzt das Winterhalbjahr abwarten - da regeneriert sich das Grundwasser in aller Regel“, sagte Hergesell am Mittwoch in Wiesbaden.

          Keine Wasserknappheit

          Einzelne Versorgungsengpässe im Sommer waren nach seiner Darstellung vor allem dem hohen Wasserbedarf geschuldet - nicht einer echten Wasserknappheit. „Da kamen alle aus dem Urlaub und haben erst einmal ihren Rasen gewässert. Das gab die Infrastruktur einfach nicht her“, sagte er. Zwischen Februar und Oktober sind laut HLNUG nur 56 Prozent der sonst üblichen Regenmenge gefallen.

          Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach bleibt es auch die kommenden Tage in Hessen trocken. „Aus heutiger Sicht ist bis einschließlich Sonntag kein Niederschlag zu erwarten“, sagte eine Meteorologin. Zwar könne es in der kommenden Woche etwas regnen - doch die erwarteten Niederschläge seien „kaum erwähnenswert“. Stattdessen gibt sich der November weiterhin ausgesprochen mild und vor allem sonnig.

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