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192 neue Corona-Fälle : Die Inzidenz in Hessen steigt weiter

  • Aktualisiert am

Nicht n ur Geimpfte sind nach der Impfung unter Beobachtung: Auch die Zahlen erfordern Wachsamkeit. Bild: dpa

Auch zum Freitag meldet das Robert-Koch-Insitut leicht steigende Werte für Hessen. Vor allem zwei Städte ragen etwas heraus. Das Impfen muss weiter beschleunigt werden.

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          Die Sieben-Tage-Inzidenz in Hessen steigt weiter. Wie aus den Daten des Robert Koch-Instituts (Stand 3.13 Uhr) hervorgeht, lag der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche am Freitag bei 17,6. An den Vortagen lag er bei 16,9 beziehungsweise 15. In den Städten Frankfurt und Darmstadt lag der Wert über 40.

          Binnen 24 Stunden wurden landesweit 192 neue Corona-Infektionen registriert. Neue Todesfälle im Zusammenhang mit den Coronavirus gab es nicht. Seit Beginn der Pandemie starben hessenweit 7573 Menschen mit oder an dem Virus. Die Zahl der erfassten Infektionen beträgt insgesamt 293.393.

          Frankfurt und Darmstadt ohne Lockerungen

          Auf den hessischen Intensivstationen lagen nach Daten des Divi-Registers (Stand 7.19 Uhr) 47 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung. 15 von ihnen mussten beatmet werden. Divi steht für Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin.

          In Frankfurt und Darmstadt verhinderten die Inzidenzwerte, dass am Donnerstag wie im restlichen Hessen Lockerungen in Kraft treten konnten. Am Freitag stieg der Wert nach RKI-Angaben nun weiter auf 40,2 in Frankfurt und 41,3 in Darmstadt. Die weiteren Großstädte im Rhein-Main-Gebiet liegen ein gutes Stück darunter, haben aber auch mit steigenden Inzidenzen zu kalkulieren. Offenbach und die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt Mainz liegen knapp unter 25, Wiesbaden bei 28.

          Bezüglich der Impfquote hat Hessen den Abstand auf den Bundeschnitt minimal verringert. Bei den Erstimpfungen liegt Hessen mit 60,1 Prozent nun 0,5  Prozentpunkte unter dem Schnitt, bei den Zweitimpfungen (47,9 Prozent) beträgt der Rückstand  weiter 0,6 Prozentpunkte.

          Das Tempo ist immer noch trotz allerlei Sonderaktionen bedenklich. Der Virologe Christian Drosten warnte als Folge vor einer schweren Winterwelle.

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