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Eigenständiger Stil der Brennerei: Der Stauning-Whisky ist in drei Geschmacksnoten zu erhalten Bild: Sieber, Laila

Destille aus Dänemark : Aus einer Whisky-Laune heraus

Die Macher des Exoten-Whiskys Stauning haben von Anfang an strikt auf Regionalität und Handwerk gesetzt. Mit Erfolg. Nun sind die Whiskys aus Dänemark auch in Deutschland im Verkauf.

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          Whisky aus Dänemark? Ja natürlich! Warum denn auch nicht? Schließlich versuchen sich auch hierzulande und an allen möglichen anderen Ecken und Enden der Welt die Brennmeister an dem hochprozentigen Traditionsprodukt, dessen Erfindung sowohl die Schotten als auch die Iren für sich in Anspruch nehmen. Diese Exoten-Whiskys sind oft kein großer Gewinn, manchmal aber erstaunlich gut und mitunter tatsächlich Spitzenklasse, wie vor allem die Japaner in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder gezeigt haben. Ganz in die Spitze haben es die Whiskys von der Brennerei Stauning am Ringköbing Fjord an der Nordwestküste Dänemarks noch nicht geschafft, bemerkenswert ist der Aufstieg des 2005 gegründeten Betriebs aber allemal.

          Peter Badenhop

          Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

          Entstanden ist die Destille buchstäblich aus einer Whisky-Laune heraus: Bei einer privaten Verkostung entschlossen sich neun Freunde, die zuvor nichts mit dem Brennerei-Handwerk zu tun hatten – vier Ingenieure, ein Hubschrauberpilot, ein Arzt, ein Lehrer, ein Koch und ein Metzger – , es selbst einmal zu versuchen. Aus der Idee wurde ein Hobby und schließlich eine Geschäftsidee. Die Brennerei wurde zunächst in einer alten Schlachterei eingerichtet, und 2018 auf einem früheren Bauernhof in der Nähe mit neuen Gebäuden und Anlagen in modernem Design massiv vergrößert.

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