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Mode „Made in Hessen“ : Gartenjeans und Hessenkittel inklusive

  • -Aktualisiert am

Arbeitet nur mit Naturstoffen: Anna-Lisa Harfst entwirft in ihrem Atelier in einem Einfamilienhaus in Hüttenberg Kleidung, die zeitlos modisch ist, und versieht sie mit ihrem eigenen Label Helena Harfst. Bild: Frank Röth

Die Modedesignerin Helena Harfst setzt auf Slow Fashion. Ihre Kleidung soll praktisch, aber auch elegant sein. Inspiration zieht sie aus ihrer mittelhessischen Heimat.

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          Der Weg zum Atelier führt an den Hühnern vorbei. Die scharren neben dem Eingang des Einfamilienhauses, in dem die Modedesignerin Anna-Lisa Helena Harfst ihre Kollektion entwirft. Die junge Frau mit dem strahlenden Lächeln und den langen dunklen Haaren, die sie an diesem Morgen zu einem lockeren Knoten gebunden hat, empfängt die Besucherin in ihrem Zuhause im mittelhessischen Hüttenberg. Hier lebt die Einunddreißigjährige mit ihrem Mann und vier Kindern am Feldrand. Von hier aus vertreibt sie auch ihre Slow-Fashion-Kollektion unter dem Namen „Helena Harfst“.

          Ihr Anspruch: Mode „made in Hessen“. So steht es auch auf den Schildchen, die in jedes Kleidungsstück eingenäht werden. Made in Hessen, made in Mittelhessen gar, ist der jungen Designerin, die ihr Handwerk an der Modedesignschule in Mannheim gelernt hat, ein Anliegen. Sie fühlt sich verbunden mit Traditionen und Bräuchen. „Mein Traum wäre es, eine Tracht zu entwerfen“, sagt sie.

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