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Engagement für Burg Kronberg : „Die Arbeit endet hier nie“

Engagement für den Erhalt: Seit 1994 arbeiten die Bürger Kronbergs mit der Stiftung Burg Kronberg zusammen. Bild: Helmut Fricke

Die Mitglieder des Burgvereins kümmern sich liebevoll um das Wahrzeichen von Kronberg. Für die langjährige Vorsitzende und ihren Mann gehört die denkmalgeschützte Burg zur Familie.

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          Die Burg gehört zur Familie. Martha Ried kennt sie in- und auswendig, hat Schlüssel zu allen Sälen und Kammern. Schließt sie eine Tür auf und schaut hinein, ist Liebe in ihrem Blick. Walter Ried beherrscht die Geschichte der Burg, die Jahreszahlen, die Ereignisse. Bei jedem Anblick fällt ihm eine Anekdote ein. Dabei ist das Gelände über Kronberg ganz schön weitläufig. „18.000 Quadratmeter“, sagt Ried.

          Florentine Fritzen
          Korrespondentin im Hochtaunuskreis

          Das Ehepaar ist seit etwa zweieinhalb Jahrzehnten im Burgverein. Die Rieds sind beide 64, Martha hat Hotelfachfrau gelernt und im Catering, später bei der Stadt gearbeitet, Walter eine Doktorarbeit über die Geschichte des Insulins verfasst und eine Apotheke geführt. An diesem Morgen warten die beiden am Kassenhäuschen, um Burg Kronberg herzuzeigen. Sie ist im Sommer fast jeden Tag oben, er fast jede Woche.

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