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Deutscher Regisseur-Nachwuchs : Mit einer Hochzeit fing alles an

  • -Aktualisiert am

Hofheim statt Hollywood: Regisseur Joshua Krull dreht einen Kurzfilm in seiner Heimat. Bild: Cornelia Sick

Joshua Krull ist acht, als er die Liebe seines Lebens entdeckt: das Filmen. Mittlerweile reist der Hofheimer als Regisseur um die Welt – und kehrt für sein nächstes Projekt in die Heimat zurück.

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          Alles begann mit einer kleinen Klappkamera vom Onkel. Achtzehn Jahre später reist Joshua Krull für seine Filme nach Spanien oder Los Angeles. Er und sein Team haben auch schon in England gedreht – und in Hofheim.

          Seine Leidenschaft fürs Filmen entdeckte Krull in Mexiko, wo er bis zu seinem elften Lebensjahr aufwuchs. Sein Vater betreute dort als Pfarrer eine Gemeinde. Jedes Jahr kamen die Geschwister der Eltern zu Besuch. Einer seiner Onkels hatte eine kleine Videokamera im Gepäck. „Ich hab ihm immer die Kamera weggenommen, wenn er nicht gefilmt hat“, erinnert sich Krull. „Dann hab ich alles Mögliche gefilmt, zuerst einen Rundgang durch die Kirche und später meine Freunde.“ Danach wünschte sich Krull sehnlichst eine eigene Kamera, aber seine Eltern hielten lange Zeit den Fotoapparat für ausreichend.

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