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Sensoren an Laternenmasten : Wo die Luftqualität digital gemessen wird

  • -Aktualisiert am

Feinfühlig: Mit solchen Sensoren misst die Stadt Darmstadt unter anderem die Luftqualität Bild: dpa

Als digitale Stadt will sich Darmstadt einen Namen machen. Da fügt es sich, an mehreren Stellen im Stadtgebiet die Luftqualität mit Sensoren zu messen. Das Projekt mit Vorbildcharakter dient einem bestimmten Ziel.

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          Wer im Darmstädter Straßenverkehr die Zeit findet, einen Blick nach oben zu werfen, hat sie vielleicht schon entdeckt: ovale, an Balkonlampen erinnernde Geräte, die neuerdings an Straßenlaternen und Schildermasten hängen. Sie dienen der Wissenschaft, genauer der digitalen Luftmesstechnik, wie es von der Stadt heißt. Die mit modernen Sensoren ausgestatteten Geräte erheben seit Ende vergangenen Jahres Daten zur Luftqualität an 16 Stellen der in Stadt, unter anderem an der Kasinostraße, der Heinrichstraße und am Rhönring. Die aus den Messungen generierten Daten sollen „direkt in Planungs- und Entscheidungsprozesse einfließen, um intelligente, innovative Mobilitätskonzepte zu realisieren“, wie es dazu heißt.

          Da die Messstationen keine eigenen Masten benötigen, können sie flexibel eingesetzt werden. So können einzelne Gebiete noch exakter vermessen und untersucht werden, was Klimaforschern, Biologen und Umweltingenieuren wichtige Erkenntnisse über die Zusammenhänge von Verkehr und klimatischen Bedingungen bringen könne, sagt José David da Torre Suárez, Geschäftsführer der Digitalstadt Darmstadt. Das Umweltsensornetz ist eine Kooperation von Digitalstadt, Verkehrsdezernat und Umweltamt der Stadt.

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