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Schnellweg Frankfurt–Darmstadt : Expressroute für pendelnde Radfahrer

On the road again: Matthias Beermann radelt zwei Mal die Woche von Langen nach Frankfurt zur Arbeit Bild: Wonge Bergmann

Wo andere das Auto wählen, fährt Matthias Beermann mit dem Rad. Regelmäßig radelt er von Langen nach Frankfurt zur Arbeit. Für Menschen wie ihn soll es bald einen Radschnellweg geben.

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          Ein- bis zweimal in der Woche radelt Matthias Beermann die 18 Kilometer von seinem Wohnort Langen zu seinem Arbeitsplatz bei der Deutschen Bahn an der Gallusanlage in Frankfurt. Abends fährt er die gleiche Strecke zurück. In wenigen Wochen wird der 42 Jahre alte Ökonom sein Crossrad allerdings nur noch in der Freizeit nutzen. In den Wintermonaten scheut er sich, den Weg zu benutzen, der zum großen Teil durch Wald führt. „Da ist bei mir die Unfallangst zu groß“, sagt Beermann. Er radele gerne schnell – „ein 30-Stundenkilometer-Schnitt darf es schon sein“ –, doch es gebe auf der Strecke keine Beleuchtung, und der Weg sei sehr uneben. Deshalb radele er nur bei Tageslicht.

          Mechthild Harting

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Er hofft, dass sich das ändert, wenn der geplante erste hessische Radschnellweg von Frankfurt nach Darmstadt eröffnet ist. Mit dem Bau soll noch vor der Landtagswahl am 28. Oktober begonnen werden.

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