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Gegen Bau der A49 : Brennende Barrikaden im Dannenröder Forst

  • Aktualisiert am

Polizeikräfte stehen während des Einsatzes am 29. November 2020 im Dannenröder Forst. Bild: Reuters

Der Protest im Dannenröder Forst geht weiter: Aktivisten haben laut Polizei mehrere Holz-Barrikaden errichtet. Eine der Barrikaden sei angezündet worden.

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          Aktivisten haben laut Polizei am Sonntagmorgen mehrere Holz-Barrikaden im Dannenröder Wald errichtet. Eine der Barrikaden sei angezündet worden, teilte die Polizei weiter mit. Das brennende Holz in der Nähe des Logistikzentrums sei mit einem Wasserwerfer gelöscht worden. Die Barrikaden wurden demnach von den Einsatzkräften geräumt.

          Seit fast drei Wochen ist die Polizei mit Hunderten Kräften am und im angrenzenden Dannenröder Forst im Einsatz. Dort harren wohl mehrere hundert Umweltaktivisten in Baumhauscamps aus und versuchen mit Barrikaden und Kletteraktionen, die Rodungen zu stoppen. Auch am Waldrand gibt es ein Lager von Aktivisten und Unterstützern. Trotz teils frostiger Temperaturen, vor allem in den Nächten, haben hier zuletzt Dutzende Menschen ihre Zelte aufgeschlagen. Für den Polizeieinsatz und die Fällarbeiten ist zudem ein Logistikareal errichtet worden.

          Im Dannenröder Forst werden Bäume für den Bau der Autobahn 49 abgeholzt. Um das zu verhindern, halten Umwelt- und Klimaschützer das Waldstück seit mehr als einem Jahr besetzt und haben dort Baumhauscamps sowie zahlreiche Barrikaden errichtet, die von der Polizei seit dem 10. November Schritt für Schritt geräumt werden. Dabei kam es immer wieder zu gefährlichen Zwischenfällen.

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