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Nach Laboruntersuchung klar : Coronaviren in Masken-Paket für Partsch nicht nachweisbar

  • -Aktualisiert am

Kann beruhigt aufatmen: Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch Bild: Lando Hass

Darmstadts Stadtoberhaupt kann beruhigt aufatmen. In dem an seine Adresse geschickten Paket mit augenscheinlich benutzten Gesichtsmasken sind keine Coronaviren gefunden worden.

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          In den Masken, die an den Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch (Die Grünen) geschickt wurden, sind keine Coronaviren gefunden worden. Das hat am Montag die Staatsanwaltschaft bestätigt, nachdem die Ergebnisse von Laboruntersuchungen vorlagen.

          Partsch hatte Anfang Juli ein Paket mit augenscheinlich gebrauchten Mundschutzen erhalten, dazu ein Schreiben mit den Worten „mit infizierten Grüßen“. Er erstattete Anzeige gegen unbekannt, die Behörden ermitteln seitdem wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung. Bestandteil dieser Ermittlungen war die Untersuchung der Masken auf Coronaviren.

          Geschmacklosigkeit nicht strafbar

          Ob der Mund-Nasen-Schutz von Anfang an nicht verseucht oder ob Viren nicht mehr nachweisbar waren, sei unklar, sagte der Sprecher. Auch sei noch kein Absender ermittelt worden. Untersuchungen wie die Auswertung etwaiger Fingerabdrücke dauerten noch an. Doch selbst wenn ein Verantwortlicher gefunden werden sollte, sei nicht sicher, ob die Person sich wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung verantworten müsse.

          Dabei komme es unter anderem auf die Intention an, mit der das Päckchen verschickt wurde, also ob tatsächlich jemand geschädigt werden sollte oder nicht, sagte der Sprecher. Es könne sich auch um einen „schlechten Scherz“ gehandelt haben. Geschmacklosigkeit jedoch ist nicht strafbar.

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