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Über Verbot hinweg gesetzt : Covid-Patient fährt zum Shoppen von Wiesbaden nach Mainz

  • Aktualisiert am

Tatort: Im Hauptbahnhof von Mainz, hier ein Foto aus der Weihnachtszeit, wandte sich der Wiesbadener Covid-Patient an Sicherheitskräfte Bild: Finn Winkler

Ein junger Mann aus Wiesbaden sieht einem Straf- und einem Ordnungswidrigkeitsverfahren entgegen. Ermittler sanktionieren auf diese Weise einen Shopping-Ausflug des Covid-Patienten nach Mainz.

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          Ein Covid-19-Patient ist trotz seiner Erkrankung mit dem öffentlichen Nahverkehr von Wiesbaden nach Mainz gefahren und dort im Supermarkt einkaufen gegangen. Wie die Bundespolizei am Donnerstag mitteilte, habe sich der 21 Jahre alte Mann am späten Dienstagabend am Mainzer Hauptbahnhof an Sicherheitskräfte gewandt und erklärt, er habe Corona und benötige medizinische Hilfe.

          Ein Rettungswagen brachte ihn dann in die Mainzer Uniklinik. Ermittlungen ergaben, dass der Covid-Patient stationär behandelt worden war und sich verbotenerweise von einem Wiesbadener Krankenhaus aus auf den Weg nach Mainz gemacht hatte.

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