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Hessen plant Corona-Strategie : Der Impfstoff macht es kompliziert

Hessens Sozialminister Kai Klose (Bündnis 90/Die Grünen) beim Corona-Test: „Wir bereiten uns intensiv vor, um für den Fall der Fälle gewappnet zu sein.“ Bild: dpa

Mindestens 30 Impfzentren sollen laut Hessens Sozialminister in der Region errichtet werden. Vor allem der Biontech-Impfstoff wird logistische Herausforderungen mit sich bringen, die nun gelöst werden müssen.

  • -Aktualisiert am
          3 Min.

          Wahrscheinlich werden in Hessen mindestens 30 Impfzentren errichtet werden müssen, um die Bevölkerung in einer akzeptablen Zeit gegen das Coronavirus zu immunisieren. Das hat Sozialminister Kai Klose (Die Grünen) am Donnerstag mitgeteilt, aber zugleich eingeschränkt, dass diese Zahl derzeit noch nicht feststehe. Damit reagierte der Minister auf Medienberichte, laut denen der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der kassenärztlichen Vereinigung Hessen, Eckhard Starke, während einer Fortbildungsveranstaltung für Ärzte von dieser Zahl gesprochen hatte. In jedem dieser Zentren sollten täglich 1000 Menschen geimpft werden können. „Das könnte eine Überlegung der kassenärztlichen Vereinigung sein, aber wie viele Impfzentren es nachher sein werden, kann im Moment noch niemand realistisch sagen“, sagte Klose.

          Die Unsicherheit in Bezug auf die Impfung hat laut Klose mehrere Ursachen. „Noch gibt es keine Informationen des Bundes zur Menge der Impfdosen und auch nicht zum Beginn der Impfungen“, sagte Klose und fügte an: „Wir bereiten uns intensiv vor, um für den Fall der Fälle gewappnet zu sein.“ Der gemeinsame Corona-Krisenstab des Innenministeriums und des Sozialministeriums habe daher eine Task-Force gegründet.

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