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„Erfüllen Voraussetzungen“ : Wie Seligenstadt das Tübinger Modell erproben möchte

Öffnungsschritte wagen: Seligenstadt möchte das Tübinger Modell erproben und bewirbt sich abermals beim Land Bild: Frank Röth

Dieburg möchte anders als Alsfeld und Baunatal vorerst nicht das Tübinger Modell erproben. Dafür wagt Seligenstadt einen zweiten Anlauf. Und verweist auf die Unterstützung durch die Bürger.

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          Im zweiten Anlauf will es Seligenstadt nun doch noch schaffen, als hessische Modellkommune anerkannt zu werden und das Tübinger Vorbild nachahmen zu dürfen. Ziel ist, eine schrittweise Öffnung „des gebeutelten Einzelhandels und der Gastronomie“ zu ermöglichen. Die Stadt will zudem auch Kultureinrichtungen behutsam wiederbeleben. Es sei schon verwunderlich, „dass Kommunen mit Konzept und Antrag vom Land abgelehnt, Kommunen ohne Konzept und Antrag aber für das Projekt ausgewählt wurden“, sagte Bürgermeister Daniell Bastian (FDP).

          Markus Schug
          Korrespondent Rhein-Main-Süd.

          Damit reagierte der Rathauschef auf den Schluss der Stadt Dieburg, die wegen wieder steigender Inzidenzwerte und den damit verbundenen Schwierigkeiten einer raschen und lückenlosen Kontaktnachverfolgung vorerst lieber auf die vorgesehenen Öffnungsschritte verzichten möchte. Dessen ungeachtet hatte sich nicht die Kleinstadt selbst, sondern der Landkreis Darmstadt-Dieburg darum beworben, in welcher Form auch immer an dem Modellvorhaben beteiligt zu werden. Noch ist unklar, wann genau es in der Kreisstadt Dieburg, die neben Alsfeld und Baunatal als eines von drei hessischen Versuchsfeldern ausgewählt worden war, mit einer kontrollierten Lockerung von Corona-Beschränkungen losgehen könnte.

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