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Pharmaproduktion : Warum immer mehr Medikamente nicht lieferbar sind

Manchmal Mangelware: Auch das gängige Schmerzmittel Ibuprofen ist zeitweise nicht überall verfügbar gewesen. Bild: Waldner, Amadeus

Die Corona-Krise zeigt, wie abhängig Europa von Arzneistofflieferungen aus dem Ausland ist. Der Mainzer Chemiker Till Opatz erklärt, wie es dazu gekommen ist und was man dagegen tun kann.

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          Haben Sie schon einmal in der Apotheke ein bestimmtes Medikament verlangt und es nicht bekommen?

          Sascha Zoske

          Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

          Ja. Vor etwa vier Jahren gab es eine Krise bei der Versorgung mit bestimmten Antibiotika, den Aminoglykosiden. Meine Tochter hatte wegen einer Augeninfektion ein solches Medikament verschrieben bekommen – eigentlich eine völlig unkritische Sache. In der Apotheke stellte sich dann heraus, dass seit Monaten keine Augentropfen mit Wirkstoffen aus dieser Gruppe mehr verfügbar waren. Stattdessen gab es nur ein Fluorchinolon, als Salbe. Nicht unbedingt das, was man dabei als erstes verschreiben würde.

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