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Trotz Corona-Krise : Hessen hebt Besuchsbeschränkungen für Altenheime auf

  • Aktualisiert am

Keine Beschränkungen mehr: Bislang durften Bewohner von Alten- und Pflegeheimen innerhalb einer Kalenderwoche nur dreimal einen Besucher empfangen. Bild: dpa

Seit der Corona-Krise waren Besuche in Altenheimen zunächst verboten und dann teils nur stark eingeschränkt möglich. Nun lockert das Land Hessen die Vorgaben.

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          Hessen hebt die coronabedingten allgemeinen Besuchsbeschränkungen für Alten- und Pflegeheime auf. Es werde ab Ende September keine verbindlichen Vorgaben des Landes zur Dauer und Anzahl der Besuche mehr geben, teilten Staatskanzlei und Sozialministerium am Freitag in Wiesbaden mit. Maßgeblich seien nun die jeweiligen Schutzkonzepte und Hygienepläne der Einrichtungen.

          „Wir wissen, wie schwer es für die Menschen in Alten- und Behinderteneinrichtungen und ihre Angehörigen ist, dass Besuche nur stark reduziert stattfinden konnten“, erklärten Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und Sozialminister Kai Klose (Grüne). Das sei aber wichtig gewesen, um die Gesundheit dieser besonders gefährdeten Gruppe zu schützen. „Dank der positiven Entwicklung in den Einrichtungen können wir die Besuchsregeln nun wieder lockern.“

          Bislang durften Bewohner von Alten- und Pflegeheimen innerhalb einer Kalenderwoche nur dreimal eine Besucherin oder ein Besucher empfangen. In Einrichtungen für Behinderte durfte täglich ein Mensch zu Besuch kommen. Die neue Regelung gilt laut Staatskanzlei ab dem 29. September 2020.

          Infektionen und Erkrankungen bei Heimbewohnern und den Belegschaften seien mittlerweile überall rückläufig, erklärten Bouffier und Klose. Die Landesregierung stelle außerdem acht Millionen Euro für freiwillige Tests von Mitarbeitern in den Pflegeeinrichtungen bereit.

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