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Main-Kinzig/Marburg : Corona-Ausbrüche in Altenheimen beschäftigen Ermittler

  • Aktualisiert am

Eine Altenpflegekraft mit einem Antigen-Schnelltest bei einer Bewohnerin Bild: dpa

Ermittler gehen Todesfällen nach Coronavirus-Ausbrüchen in hessischen Altenheimen nach. Sie schauen, ob es Anhaltspunkte für ein strafrechtlich relevantes Verhalten gebe.

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          Mehrere Todesfälle im Zusammenhang mit zurückliegenden Coronavirus-Ausbrüchen in Altenheimen beschäftigen die hessische Justiz. Die Staatsanwaltschaft Hanau untersucht den Fall einer Einrichtung im Main-Kinzig-Kreis. Es sei ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung eingeleitet worden, teilte ein Sprecher mit. Weitere Details könnten auch aus Persönlichkeitsschutz-Gründen nicht gemacht werden.

          Die Staatsanwaltschaft Marburg prüft die Umstände von mehreren Todesfällen in einem Heim in der mittelhessischen Uni-Stadt. Es handele sich quasi um Vorermittlungen, bei denen geschaut werde, ob es Anhaltspunkte für ein strafrechtlich relevantes Verhalten gebe, sagte ein Sprecher.

          Die Ermittler in Marburg waren nach eigenen Angaben durch Medienberichte auf den Ausbruch und die Einrichtung aufmerksam geworden. Es gebe noch keinen konkreten Verdacht oder konkrete Personen, die man im Blick habe. Der Sprecher der Staatsanwalt sprach von aufwendigen Ermittlungen, bei denen diverse Unterlagen ausgewertet und Zeugen befragt würden.

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