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SPD-Mann mit meisten Stimmen : Stichwahl um Amt des Bürgermeisters von Langenselbold

Kam im ersten Wahlgang auf die meisten Stimmen: Timo Greuel von der SPD Langenselbold Bild: Maximilian von Lachner

Das Rennen um das Bürgermeister-Amt in Langenselbold wird in einer Stichwahl entscheiden. Finanzdezernent Timo Greuel (SPD) bekam im ersten Wahlgang die meisten Stimmen. Er trifft auf CDU-Bewerber Dillmann.

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          Gute Chancen hat die SPD, das einst „rote“ Langenselbold wieder für sich zu gewinnen. Bei der Direktwahl am Sonntagabend schnitt der SPD-Bewerber Timo Greuel mit Abstand am besten ab. Für ihn votierten 47,07 Prozent der Urnengänger. Sein Herausforderer bei der Stichwahl in zwei Wochen wird Tobias Dillmann von der CDU sein, der 30,23 Prozent der Stimmen bekam. Einen Achtungserfolg erzielte der unabhängige Kandidat Axel Häsler mit knapp 18 Prozent, während Manfred Kapp von den Freien Wählern lediglich 4,72 Prozent der Stimmen erhielt.

          Luise Glaser-Lotz

          Korrespondentin der Rhein-Main-Zeitung für den Main-Kinzig-Kreis.

          Am 2. Februar wird sich nun entscheiden, wer in Langenselbold die Nachfolge von Amtsinhaber Jörg Muth (CDU) antreten wird, der nicht mehr kandidierte. Gegenüber stehen werden sich zwei erfahrene Kommunalpolitiker: Der 40 Jahre alte Timo Greuel ist Erster Stadtrat und damit Stellvertreter des Bürgermeisters, der 47 Jahre alte Dillmann hat das Ehrenamt des Stadtverordnetenvorstehers inne.

          Gelingt es Greuel, seinen Vorsprung in der Stichwahl zu halten und das Bürgermeisteramt zu erringen, wird die CDU bald keinen Rathauschef im Main-Kinzig-Kreis mehr stellen. Günter Maibach in Bruchköbel und Muth in Langenselbold sind zurzeit die letzten beiden noch amtierenden CDU-Bürgermeister. In Bruchköbel wird im Frühjahr die FDP-Politikerin Silvia Braun ihr Amt als Bürgermeisterin antreten und in Langenselbold nun möglicherweise der SPD-Mann Greuel.

          In der Stadtverordnetenversammlung stellen CDU (15 Sitze) und SPD (14) die beiden stärksten Fraktionen. Sie bilden eine große Koalition.

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