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Bürgerinitiative unzufrieden : Streit um Bahnlärm im Rheingau trotz neuen Schallschutzes

Laute Lage: Ein Güterzug durchquert Rüdesheim Bild: dpa

Um den Bahnlärm im Mittelrheintal zu senken, hat die Bahn in den vergangenen Jahren mehrere Tonnen Material zur Lärmminderung verbaut. Das reicht der Bürgerinitiative nicht. Ihr Sprecher verlässt den Beirat „Leiseres Mittelrheintal“.

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          Die Deutsche Bahn sieht sich auf gutem Wege, den Bahnlärm im besonders belasteten Mittelrheintal deutlich zu senken. Aktuell verbaut die Bahn bei Koblenz-Lützel die letzten von 330.000 Schienenstegdämpfern, mit denen sie seit dem Jahr 2018 die Strecke ausgerüstet hat. Diese Technik trägt laut Bahn dazu bei, dass bei der Vorbeifahrt eines Zuges der Lärmpegel um durchschnittlich drei Dezibel niedriger liegt.

          Oliver Bock
          Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung für den Rheingau-Taunus-Kreis und für Wiesbaden.

          Innerhalb der vergangenen zwei Jahre seien bei laufendem Bahnbetrieb zwischen Eltville und Leutesdorf 5500 Tonnen Material zur Lärmminderung auf einer Länge von 110 Gleiskilometern verbaut worden. Der Lärmschutzbeauftragte und Umweltchef der Bahn, Andreas Gehlhaar, spricht daher von einem „weiteren und wichtigen Erfolg auf dem Weg hin zu einem leiseren Mittelrheintal“. Die Bahn beziffert ihre Kosten auf 31 Millionen Euro.

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