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Flagge Israels gehisst : Bouffier nennt Attacken auf jüdische Gemeinden „unerträglich“

  • Aktualisiert am

Flagge zeigen: Anlässlich antisemitischer Vorfälle hissen Ministerpräsident Volker Bouffier, Uwe Becker (links) sowie Jakob Gutmark (r) vom Landesverband der hessischen Jüdischen Gemeinden vor der Staatskanzlei die Flagge des Staates Israel. Bild: dpa

Ministerpräsident Volker Bouffier zeigt Flagge im Kampf gegen Antisemitismus. Auf dem Ökumenischen Kirchentag warnt Zentralratspräsident Josef Schuster vor der Ausbreitung von Hass und Hetze.

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          Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat die jüngsten antisemitischen Vorfälle in Deutschland scharf verurteilt. „Es ist unerträglich, dass Menschen dieser Tage jüdische Gemeinden attackieren und menschenverachtende Parolen skandieren“, sagte Bouffier am Freitag nach einer Mitteilung. „Wir stehen in einer tiefen Verbundenheit mit dem Staat Israel.“ Das Leid des jüdischen Volkes in Europa und die Geschichte des Landes seien unmittelbar miteinander verknüpft. „Wir haben eine besondere Verantwortung für dieses Land und seine Menschen“, sagte Bouffier. „Daher treten wir im Besonderen für das Existenzrecht und die Sicherheit Israels ein.“

          Vor der hessischen Staatskanzlei in Wiesbaden wurde am Freitag in Anwesenheit von Bouffier, dem Antisemitismusbeauftragten des Landes, Uwe Becker, und dem Vorsitzenden des Landesverbands der Jüdischen Gemeinden, Jacob Gutmark, die Flagge des Staates Israel gehisst. Landtagspräsident Boris Rhein (CDU) sagte: „Wenn unsere Freunde in Israel attackiert werden, müssen wir Flagge zeigen - auch im wörtlichen Sinn.“

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