https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/region-und-hessen/bluttat-in-wiesbaden-ermittler-gehen-von-familiendrama-aus-17176060.html

Bluttat in Wiesbaden : Ermittler gehen von „Familiendrama“ aus

Tatort: Polizeiabsperrung mit Absperrbändern an der Kreuzung Schwalbacher Straße/Wellritzstraße in Wiesbaden. Dort hat es eine Bluttat mit zwei Toten gegeben Bild: Frank Röth

Ein Mann erschießt in der Nacht zu Montag in Wiesbaden seine Frau und verletzt ihre Schwester schwer. Danach tötet er sich selbst. Die Hintergründe liegen im Dunkeln.

          2 Min.

          Auf offener Straße hat in der Nacht zu Montag ein Mann im Wiesbadener Westend seine von ihm getrennt lebende Frau erschossen und deren Schwester schwer verletzt. Anschließend tötete er sich selbst. Nach Angaben der Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft kam es gegen 3.45 Uhr an der Wellritzstraße zu der Gewalttat. Zu diesem Zeitpunkt gingen auch die ersten Notrufe bei der Polizei ein, verschiedene Anrufer meldeten der Zentrale mehrere Schüsse.

          Oliver Bock
          Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung für den Rheingau-Taunus-Kreis und für Wiesbaden.

          Die kurze Zeit später eintreffenden Polizeibeamten fanden dann zwei auf der Straße liegende, durch Schüsse schwer verletzte Personen vor. Trotz der Versuche der Rettungskräfte, die beiden Schwerverletzten wiederzubeleben, starben die 49 Jahre Frau und der 56 Jahre alte Mann noch am Ort des Geschehens. Dort fanden die Beamten schließlich noch eine 48 Jahre alte, ebenfalls durch Schüsse schwer verletzte Frau. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht, am Montagvormittag hieß es dort, sie sei trotz der Schussverletzungen am Kopf außer Lebensgefahr.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Russlands Präsident Wladimir Putin verliert an Rückhalt.

          Fachmann im Interview : „Er sagt sich: Wer braucht eine Welt ohne Putin?“

          Die wichtigste Methode Putins war bisher die Demobilisierung des eigenen Volks. Jetzt setzt er auf Mobilisierung. „Das ist ein absolut neues Experiment“, sagt der Moskauer Sozialwissenschaftler Grigorij Judin im Interview.
          Ein russischer Raketenwerfer im September in der Region Donezk

          Moskaus Heer in der Ukraine : Die russische Kampfkraft schwindet

          Die russischen Streitkräfte haben schwere Verluste erlitten. Mit der von Putin verkündeten Teilmobilmachung können personelle Lücken gefüllt werden. Bei der Ausrüstung ist das schwieriger.
          Wenn schon sterben, dann mit Musik, lautet eine alte russische Soldatenredensart: Mobilisierte in einer Rekrutierungsstelle im südrussischen Bataisk

          Russland macht mobil : Das große Völkerbegräbnis

          Russland rekrutiert Zivilisten für den Ukrainekrieg. Die entlegenen und verarmten Regionen trifft es besonders hart. Die hochgerüsteten Ordnungshüter gehen brutal gegen Unwillige vor, doch dann werden die Soldaten oft unterversorgt an die Front geschickt. Ein Gastbeitrag.