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232,24 Euro je Quadratmeter : Bauland in Hessen teurer als im Bundesdurchschnitt

  • Aktualisiert am

Bauland: Industriebrache Stoll-Gelände am südlichen Stadtrand von Bad Nauheim Bild: Wolfgang Eilmes

Wer in Hessen ein Haus bauen will, muss im Mittel 110 Euro je Quadratmeter Boden mehr zahlen als vor zehn Jahren. Das Stadt-Land-Gefälle bei den Preisen ist dabei erheblich.

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          Bauland in Hessen ist teurer als im Bundesschnitt. 232,24 Euro kostete der Quadratmeter im vergangenen Jahr durchschnittlich, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Damit lagen die Preise in Hessen noch über dem bundesweiten Rekordwert von 189,51 Euro je Quadratmeter.

          Vor allem in Ballungsräumen ist die Nachfrage nach Wohnraum gewaltig, doch es fehlt an Bauland. Das treibt die Bodenpreise in die Höhe. Zehn Jahre zuvor war ein Quadratmeter in Deutschland nach Angaben der Wiesbadener Behörde im Schnitt noch für rund 122 Euro zu haben.

          Günstiger Osten

          Im vergangenen Jahr mussten Investoren besonders viel in den Millionenstädten Berlin und Hamburg zahlen: In der Bundeshauptstadt kostete der Quadratmeter Bauland im Schnitt 1328,48 Euro, in Hamburg waren es 1157,91 Euro. Am niedrigsten waren die durchschnittlichen Kaufwerte mit jeweils unter 60 Euro pro Quadratmeter in den ostdeutschen Bundesländern Thüringen (49,67 Euro), Sachsen-Anhalt (52,19 Euro) und Mecklenburg-Vorpommern (56,10 Euro).

          Das Stadt-Land-Gefälle bei den Preisen ist erheblich: In Gemeinden mit weniger als 2000 Einwohnern wurden im Schnitt 66,04 Euro pro Quadratmeter bezahlt. In den 14 größten Städten der Republik mit mindestens 500.000 Einwohnern war es etwas mehr als das 17-Fache: 1128,33 Euro.

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