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Leben auf einem Aussiedlerhof : In der Abgeschiedenheit zu Hause

  • -Aktualisiert am

Umweltbewusst: Götz Wollinsky setzte auf ökologische Landwirtschaft. Bild: Marina Pepaj

Götz Wollinsky ist auf einem Aussiedlerhof aufgewachsen. Als Erwachsener leitet er den Hof – und möchte nirgends sonst wohnen.

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          Bis zur Hüfte hängt Götz Wollinsky in der blauen Maschine. Das „Plopp“, mit dem die Kartoffeln auf das nächste Band fallen, mischt sich mit dem monotonen Rattern des Fließbandes. In der großen Halle riecht es nach Erde und Kartoffeln. „So richtig arbeiten und anpacken, das mach ich auch nur 50 Stunden die Woche“, sagt Wollinsky während er kleine Kartoffeln aussortiert. „Aber das Drumherum macht es anstrengend. Da macht man dann samstags schon mal die Buchführung.“

          Götz Wollinsky leitet seit 24 Jahren den Bauernhof seiner Familie, auf dem Pappelhof baut er ökologisch Gemüse und Obst an. Doch die etwa 40 Hektar sind nicht nur sein Arbeitsplatz, sie sind auch sein Zuhause. Wollinsky ist auf dem Aussiedlerhof in der Wetterau zwischen Reichelsheim und Friedberg aufgewachsen. Als Kind war das nicht immer einfach, als Erwachsener will er die Ruhe nicht missen.

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