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ICE-Verbindungen umgeleitet : Bahnverkehr bei Fulda nach Großbrand eingeschränkt

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Das Feuer in dem Zentrallager von Raiffeisen war am Montag ausgebrochen. Der Schaden beläuft sich laut Polizei auf circa drei Millionen Euro. Bild: Imago

Bei einem Großbrand bei Fulda sind Bahnanlagen beschädigt worden, mehrere ICE-Verbindungen werden umgeleitet. Auch der Regionalverkehr ist betroffen.

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          Wegen eines Großbrandes eines Baustofflagers im osthessischen Hünfeld kommt es zu Einschränkungen im Bahnverkehr. Nach Angaben der Deutschen Bahn werden seit Montagabend mehrere ICE-Verbindungen zwischen Fulda und Bad Hersfeld umgeleitet, da durch den Brand in Gleisnähe Bahnanlagen beschädigt wurden. Es komme zu Verspätungen im Fernverkehr. Auch der Regionalverkehr ist laut der Verkehrsgesellschaft Cantus betroffen. Ein Schienenersatzverkehr auf der Strecke zwischen Haunetal-Neukirchen und Fulda sei eingerichtet, hieß es in einer Mitteilung. Die Störung soll nach Bahnangaben voraussichtlich bis Dienstagabend behoben sein.

          Das Feuer in dem Zentrallager von Raiffeisen war am Montag ausgebrochen. Der entstandene Schaden beläuft sich laut Polizei auf circa drei Millionen Euro. Verletzt wurde niemand. Am Dienstagmorgen sei die Feuerwehr noch zur Bekämpfung von Glutnestern vor Ort gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Die Ursache für den Brand bleib zunächst weiter unklar.

          Auch ein weiterer Brand in einem Sägewerk in Lauterbach (Vogelsbergkreis), bei dem am Montagabend laut Polizei die Maschinenhalle in Vollbrand geraten war, beeinträchtigte den Bahnverkehr kurzzeitig. Die Bahnstrecke zwischen Fulda, Gießen und Limburg konnte allerdings noch in der Nacht wieder befahren werden. Ersten Schätzungen der Polizei zufolge entstand durch den Brand ein Sachschaden von circa 300.000 Euro.

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