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Badeseen in Rheinland-Pfalz : „Wie Urlaub im Alltag“

Urlaub auf dem Wasser: Zwei junge Frauen entspannen auf dem Edersee bei Bringhausen. Bild: dpa

67 Gewässer sind in diesem Jahr zu Badestellen erklärt worden. Die Umweltministerin lobt die Wasserqualität, nur vorm Schwimmen im Rhein und in anderen Flüssen wird abgeraten.

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          Pünktlich zum meteorologischen Sommeranfang und passend zur angekündigten Hitzewelle hat die rheinland-pfälzische Umweltministerin, Ulrike Höfken (Die Grünen), offiziell die Badesaison im Freien eröffnet: „Die Wasserqualität ist in allen bisher untersuchten und von der Europäischen Union anerkannten Badeseen im Land ausgezeichnet“, erklärte die Ministerin in Mainz.

          Markus Schug
          Korrespondent Rhein-Main-Süd.

          In diesem Jahr seien 67 Wasserflächen – angefangen vom kleinen Postweiher im Westerwald bis hin zum 330 Hektar großen Laacher See – als Badeorte ausgewiesen. Die vollständige Liste ist hier einsehbar. Lediglich in zwei Fällen, für den von Blaualgen befallenen Neuhofener Altrhein im Rhein-Pfalz-Kreis und den durch chemische Stoffe verunreinigten Steinhäuserwühlsee bei Speyer, seien dauerhaft Nutzungsverbote ausgesprochen worden.

          Flüsse und größere Bäche werden aus hygienischen Gründen, vor allem aber wegen der zum Teil starken Strömung vom Umweltministerium generell nicht zum Schwimmen empfohlen.

          Der Aufenthalt an einem der im Badegewässeratlas aufgeführten Seen sei „ein bisschen wie Urlaub im Alltag“, sagte Höfken. Dafür werde die Wasserqualität von den jeweils zuständigen Gesundheitsämtern in Zusammenarbeit mit dem rheinland-pfälzischen Landesuntersuchungsamt regelmäßig kontrolliert. Die aktuellen Messergebnisse lassen sich ebenso wie ein kleiner Steckbrief nebst Übersichtskarte der betreffenden Freizeitanlage unter www.badeseen.rlp.de abrufen.

          Einige Seen an heißen Tagen überfüllt

          Offiziell dauert die Saison vom 1. Juni bis Ende August; dabei können die tatsächlichen Öffnungszeiten witterungsabhängig abweichen. So etwa beim knapp einen Hektar großen Waldsee Argenthal im Hunsrück, der offiziell schon von Anfang Mai und noch bis Ende September jeweils von 8 bis 21 Uhr aufgesucht werden darf. „An heißen Sommertagen ist der See oft hoffnungslos überfüllt“, heißt es allerdings in der vom Ministerium zusammengestellten Kurzbeschreibung. Dann hilft womöglich nurmehr, in das nicht weit davon entfernte Naturfreibad Simmern auszuweichen, das seit 2003 von einem privaten Pächter betrieben wird.

          Von Mainz aus gesehen, gehört der überschaubare Altrheinsee Eich zu den bevorzugten Adressen; im Rheintal stehen zudem noch der Herrnsheimer Badesee bei Worms, die beiden Nachtweideweiher in Lambsheim und Bobenheim-Roxheim und der knapp vier Hektar große Frankenthaler Strandbadweiher zur Verfügung.

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