https://www.faz.net/-gzg-a2gor

Schulen mit Wasserschaden : Badesaison nach Unwetter beendet

Abgesoffen: das Freibad in Bad Soden nach dem Unwetter vom 13. August Bild: Lucas Bäuml

Das heftige Unwetter im Main-Taunus-Kreis wirkt nach. Schulen leiden heftig unter den Folgen. So wurden Computerräume überschwemmt. Und in Bad Soden ist die Freibadsaison beendet.

          1 Min.

          Das Unwetter am Freitag hat an Schulen und öffentlichen Einrichtungen Schäden hinterlassen, besonders in Bad Soden und Kelkheim. In der Pestalozzischule in Kelkheim ist die Heizung nicht mehr brauchbar, auch die Computerräume wurden überschwemmt, wie die Kreisverwaltung auf Nachfrage mitteilte. Die Sporthalle im Kelkheimer Stadtteil Fischbach hat ebenfalls Schaden genommen. Nach den Einschulungsfeiern wird die Halle, die von der Gesamtschule und der Albert-von-Reinach-Schule genutzt wird, für längere Zeit gesperrt.

          Jan Schiefenhövel

          Freier Autor in der Rhein-Main-Zeitung.

          Wasserschäden gibt es der Kreisverwaltung zufolge auch in der Gesamtschule Fischbach, der Albert-von-Reinach-Schule in Fischbach, der Max-von-Gagern-Schule in Kelkheim und der Cretzschmarschule in Sulzbach. Der Kreis als Schulträger wird die Schäden reparieren und die Kosten tragen, wie es hieß. Vor einer Instandsetzung seien allerdings noch detaillierte Untersuchungen nötig. Die in Mitleidenschaft gezogene Tiefgarage unter dem Kelkheimer Marktplatz bleibt bis auf weiteres geschlossen, wie Bürgermeister Albrecht Kündiger von der Unabhängigen Kelkheimer Wählerinitiative (UKW) mitteilte.

          In Bad Soden, das heftig von dem Gewitterregen getroffen wurde, hat das Freibad erheblichen Schaden genommen. Die Badesaison ist beendet, wie Bürgermeister Frank Blasch (CDU) sagte. Das Bad könne in diesem Sommer nicht mehr öffnen. Das Geld für bereits gekaufte Eintrittskarten werde zurückerstattet.

          Am Freitagnachmittag konnten die Kanäle das Regenwasser nicht aufnehmen, so dass es oberirdisch abfloss. Dabei wurden laut Stadtverwaltung das Schwimmbecken und der Technikraum überflutet. Umwälz- und Förderpumpen, die elektrisch gesteuerten Absperrklappen, ein Lagerraum mit verschiedenen Arbeitsutensilien waren betroffen. Überschwemmt wurden auch das Bürgerhaus im Stadtteil Neuenhain und zahlreiche Keller an der Königsteiner Straße in der Kernstadt. Vier der Bad Sodener Heilquellen dürfen nach der Überflutung nicht genutzt werden.

          Weitere Themen

          Mehr Durchblick im Corona-Wirrwarr

          F.A.Z.-Hauptwache : Mehr Durchblick im Corona-Wirrwarr

          Bei den Corona-Regeln blicken nur wenige durch, Hessen erlässt neue Verordnungen und in den Schulen heißt es: Masken auf und durch. Das und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.

          Hände lernen immer neu dazu

          Bildbauer Urban Hüter : Hände lernen immer neu dazu

          Eine Atelier in ebenerdiger Lage und vergleichsweise großzügigen Maßen ist bei ihm gefragt: Der Bildhauer Urban Hüter schafft große Skulpturen. Und hat endlich genug Arbeitsplatz.

          Topmeldungen

          Islamistischer Mord an Lehrer : Die Angst regiert

          „Die Lehrer sind Zielscheiben“: Nach dem Mord an Samuel Paty kann Frankreich die islamistische Bedrohung von Schulen nicht länger leugnen. Wird das Land auch diesmal versuchen, seine Konflikte in Erinnerungspolitik aufzulösen?
          Joe Biden (l), der ehemalige Vizepräsident der Vereinigten Staaten und Präsidentschaftsbewerber der amerikanischen Demokraten und der amerikanische Präsident Donald Trump

          Wahl in Amerika : Stummschalttaste für Trump und Biden bei TV-Duell

          Bei der letzten Debatte zwischen Donald Trump und seinem Herausforderer Joe Biden wollen die Organisatoren mit einem Stummschalttaste für ein geregeltes Wortgefecht sorgen. Trumps Wahlkampfmanager bezeichnet die Entscheidung als parteiisch.
          Pendler sitzen mit Mund-Nase-Masken am 15. Oktober in einem Bus in Paris

          Paris, Madrid, Rom und London : Wie Corona Regionen und Hauptstädte entzweit

          Nicht nur in Deutschland wird darüber gestritten, wie viel Einheitlichkeit in der Corona-Pandemie landesweit nötig ist. Frankreich, Spanien, Italien und Großbritannien gehen dabei ganz unterschiedliche Wege.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.