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Autonomes Fahren : Im autonomen Shuttle unterwegs

  • -Aktualisiert am

Der On-Demand Service „Knut“ bei der Vorstellung auf dem Marktplatz in Frankfurt-Bonames. Bild: Maximilian von Lachner

Die Zukunft des ÖPNV: RMV-Geschäftsführer Knut Ringat rechnet damit, dass schon in naher Zukunft On-Demand-Fahrzeuge ohne Fahrer im Rhein-Main-Gebiet unterwegs sein werden.

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          Voraussichtlich bereits in sieben bis acht Jahren könnten die neuen On-Demand-Shuttles des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) ihre Passagiere autonom und ohne Fahrer befördern. Das hat RMV-Geschäftsführer Knut Ringat am Freitag mitgeteilt. Ab Mitte der zwanziger Jahre möchte er zudem das Angebot der hybriden Ruftaxis und -busse für die rund 6,5 Millionen Einwohner im Einzugsgebiet des Verkehrsverbundes verfügbar machen. Auch wenn er betonte, dass die Fahrzeuge keine Konkurrenz für Taxen darstellten und er auch kein Parallelangebot zum öffentlichen Nahverkehr schaffen werde, könnten sie die Mobilität im Rhein-Main-Gebiet nachhaltig verändern.

          „Es gibt eine konkrete Neuentwicklung des Unternehmens Mobileye, mit dem wir eine Kooperation anstreben“, sagte Ringat mit Blick auf die immer schnellere Entwicklung im Bereich des autonomen Fahrens. Das Unternehmen würde Fahrzeuge mit Kamera-Sensorik und Prozessoren ausstatten, damit diese ohne Fahrer unterwegs sein können. Diese Fahrzeuge hätten bereits eine Zulassung im gesamten deutschen Hauptstraßen- und Autobahnnetz. Ringat rechnet damit, dass ab 2023 Testfahrten von autonom fahrenden On-Demand-Shuttles im Rhein-Main-Gebiet möglich sind. „Bis Ende der zwanziger Jahre scheint es durchaus erreichbar zu sein, autonom fahrende Fahrzeuge in unser Angebot zu übernehmen“, sagte Ringat.

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