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Bußgeld angeboten : Rettungsgasse missachtet: Autofahrer zeigt sich an

  • Aktualisiert am

Freiraum: In der Rettungsgasse haben nur Polizei und Helfer etwas zu suchen Bild: dpa

Vom schlechten Gewissen geplagt, hat sich ein Autofahrer bei der Polizei selbst angeschwärzt. Seine Missetat: Er war auf der A485 in eine Rettungsgasse gefahren. Wie er büßen will, weiß er auch schon.

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          Weil er in eine Rettungsgasse gefahren ist, hat sich ein Autofahrer selbst angezeigt. Er sei versehentlich zehn Meter weit auf der frei gehaltenen Spur unterwegs gewesen, schrieb der Mann aus Mittelhessen in einem Brief an die Polizei. Danach habe er sich richtig eingeordnet. Das Missgeschick passierte demnach bereits Mitte Oktober auf der A 485 bei Gießen-Bergwerkswald.

          Recherchen der Beamten zufolge hatte sich dort nach einem Unfall ein Stau gebildet. Der Mann räume in dem Brief ein, er habe zunächst nicht gemerkt, dass andere Fahrzeuge schon bremsten. Einen Rettungs- oder Polizeiwagen habe er nicht behindert. Möglicherweise hätten sich aber andere Autofahrer über sein Verhalten geärgert.

          Vom schlechten Gewissen geplagt, bot er seine Bereitschaft zur Zahlung eines Bußgelds an. Darüber entscheidet laut Polizei die Bußgeldstelle. Üblich sind 200 Euro und zwei Punkte in der Flensburger Verkehrssünderkartei. Das Schreiben des Autofahrers ging erst kürzlich bei der Polizei ein.

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