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Ausblick aufs neue Jahr : Aufholjagd in Offenbach

Bezahlbar und begehrt: Etliche der staatlich geförderten Wohnungen im neuen Goethe-Quartier sind bereits vergeben. Bild: Bernd Georg

Beim Wohnungsbau läuft es in Offenbach seit geraumer Zeit recht gut. Dafür lässt Corona einen erheblichen Rückstand der nach wie vor klammen Stadt in Fragen der Digitalisierung von Schulen zutage treten. Ein Ausblick.

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          Im zeitweiligen Corona-Hotspot Offenbach dominiert auch im neuen Jahr vor allem eines: der Kampf gegen das Virus. Wie überall, wird das so bleiben, bis die Impfungen in der Breite Wirkung zeigen. Das Impfzentrum in der Stadthalle ist eingerichtet, und mobile Impfteams sind in den Altersheimen aktiv. Ein neues Testzentrum hat gerade die Arbeit aufgenommen.

          Jochen Remmert

          Flughafenredakteur und Korrespondent Rhein-Main-Süd.

          Doch bis zu einem Leben wie vor Corona wird es noch etliche Monate dauern. Zuletzt konnte die Stadt die Sieben-Tage-Inzidenz von gut 300 Neuinfizierten je 100.000 Einwohner in etwa halbieren, die Werte schwanken allerdings. Vor allem durch konsequente Kontaktbeschränkungen und eine Ausgangssperre hat die Stadt die Zahlen wieder etwas „einfangen“ können. Die längeren Schulferien dürften zuletzt ebenfalls reduzierend gewirkt haben. Apropos Schule: Der Umstand, dass in Offenbach in der Altersgruppe zwischen 16 und 19 Jahren die Inzidenz phasenweise bei 700 lag, spricht dafür, dass das lange Festhalten am Präsenzunterricht bei voller Klassenstärke einer schnellen und effizienten Bekämpfung der Pandemie nicht zuträglich gewesen ist.

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