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Tourismusbeitrag : Auch Rüdesheim darf künftig Bettensteuer erheben

  • Aktualisiert am

Tourismusort: Rüdesheim mit seiner Drosselgasse Bild: Cornelia Sick

Rüdesheim mit seiner Drosselgasse ist ein klassisches Touristenziel in Hessen. Nun hat die Kommune einen dazu passenden Titel verliehen bekommen. Das hat finanzielle Folgen - für die Gäste.

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          Nach Frankfurt darf künftig auch Rüdesheim einen Tourismusbeitrag von seinen Übernachtungsgästen fordern. Das Land Hessen verlieh der wegen ihrer Drosselgasse weltberühmten Stadt im Rheingau den dazu notwendigen Titel „Tourismusort“.

          „400.000 Übernachtungen und mehr als eine Million Tagestouristen pro Jahr ergeben einen touristischen Umsatz von 76,7 Millionen Euro“, begründete Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Die Grünen) in einer am Montag in Wiesbaden veröffentlichten Mitteilung die Entscheidung.

          Wie hoch die Tourismusabgabe ist, muss die Stadt noch mit einer entsprechenden Satzung festlegen. Frankfurt hatte als erste Stadt in Hessen im vergangenen November zwei Euro pro Übernachtung als Abgabe eingeführt. Das Land erhofft sich durch die seit Anfang 2017 laufende Aktion einen Schub für den Fremdenverkehr.

          Um den Titel zu bekommen, muss eine Kommune unter anderem mindestens doppelt so viele Übernachtungsgäste im Jahr wie Einwohner beherbergen. Das Geld darf ausschließlich für die Förderung des Tourismus ausgegeben werden.

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