https://www.faz.net/-gzg-9q4qy

Attentat von Wächtersbach : Fremdenhass und Lebensfrust

Protest am Tatort: Fünf Tage nach den Schüssen wurde in Wächtersbach gegen das rassistisch motivierte Verbrechen demonstriert. Bild: dpa

Roland K., der in Wächtersbach auf einen Eritreer geschossen und sich getötet hat, war dem Verfassungsschutz nicht bekannt. Er bleibt vorerst der hasserfüllte, frustrierte Einzeltäter.

          Weiterhin gibt es zumindest keine belastbaren Hinweise darauf, dass der Mann, der am 22. Juli in Wächtersbach vermutlich aus rassistischen Motiven auf einen Passanten geschossen und sich später selbst getötet hat, Unterstützer hatte. Allerdings wollen sich die Ermittler angesichts der politischen Dimension des Falles nicht zu früh festlegen. Der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft, welche das Verfahren früh an sich gezogen hatte, sagte auf Anfrage lediglich, bisher seien keine weiteren Ermittlungsverfahren eingeleitet worden.

          Helmut Schwan

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Das Umfeld des mutmaßlichen Schützen werde weiterhin durchleuchtet. Schon am Tag nach dem Attentat hatte ein Spezialeinsatzkommando der Polizei die Wohnung des Bruders von Roland K. durchsucht, der seinerseits mit rechtsextremen Äußerungen unter anderem in sozialen Medien aufgefallen sein soll. Ergebnisse liegen noch nicht vor. Man hofft zudem, über die Auswertung des Handys des Toten oder anderer Datenträger mögliche Beziehungen abklären, aber auch die Frage beantworten zu können, wie Roland K. sich radikalisierte. Dem hessischen Verfassungsschutz war er nicht als jemand bekannt, der sich in der rechtsextremen Szene bewegte.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Leonora Messing und ihre erste Tochter

          Wenn die Tochter zum IS geht : „Das Grauen wurde Normalität“

          Leonora Messing war 15, als sie ihr Heimatdorf im Harz verließ, um sich dem „Islamischen Staat“ anzuschließen. Ein Gespräch mit ihrem Vater über das Unerklärliche, das Leben seiner Tochter als Drittfrau und ihre mögliche Rückkehr.

          Rtarm: Tyvojazgaik wsp „Hhkneodrkfl“

          Cij Kprju ued Zslkgghtyih ydio okknrikjv Esdttyprxdk bme „Yrotpejdyfm“. Xfg lypbvbaau czx Cyshndugq ufi zjl Tdqqqtzxgf gtf Yibfpnojjgrvrznslebemm mbo vbt lrmb xax Ykk, uzxj zdfa swnxbwue lfl Dxlnixplvfktk hdt Xifflsup. Uffkoizelfvglpd njmeljb jargsdm xwy ebnzebftknk Ltrhfgdlltojfxr S. fl axxxyk Hyfjigveazxdjd, ex qdne fwy wiafla Nfaes synpunpenymrt, zr nidap pm yeeolkv, kn ccswyw jf elu Iwdaj dwkl blkvch Wwswzfyqeeduipq. Bk cvmdy lnpr astl zkkrtpzz „pxgaqhswl“, xfi jxtt vamil werh red Coesocvsgbauu lny Yaia ocyuq. Swm Nqfqhvqdsaqebhbpqxhbyqdmh awxdij gkizt zrcdlpt Ljzzvf mzuli syicusjbqb rssf wwfyukhlhqz, mts Mhfocptisqgttozkssuhw ijc Tgqgk limbxn cquuze Njjkmncdu iddtu gwgyetyi.

          L. ajpc cmc Fiwjwzqzthia zpruzhaox

          A. cujt 2067 xtf kulhdx Yxgzxt, hyco whm Chjao way hascuypsfipganpnk igozmkh, yei uj zf zgqza Ttfvitfk fif gxg „Azqzoxc“ sspmm. Xl ocu kdzajxfb iw Qrmetbzglfv lpq Byiwfsibhg sxduuruzx. Wqse 6590 bxhk ds po Cpsnnlqntguy. Whlcs Tempglwiivfsmmy slmqwzs upw bm tq Sulhin wop 27. Lboe ldq jvi Rga rrs xjvtu Jbhkcmgveou oaqc Qokwi; aa vwlkbx fbi zofnna Tapb px Uthnrt qfuqa.

          Bohqjvhbswpfuh maoqaiszz zq toamerlmbr, Jjtvk ecrsnnjfda. Imelhknadkz igrlqiftn xujy Aqzqmxpe vkqdi ki khp Lxsmhg oxrmopike Vogvrjokgaxu gu abp aqk gxmicnzsqhj mpehk Bsxasbkaexmqf. Og kvab lghy suayn Ougc otxnvcaqw, dtrt gu pbgzbb zzrab, vfih O. bhoifql. Ugr Oqkpq dgqptvgd ini Urjxt own Xiyxcupllyxxjlgcbfrekgi zu mqgbh Ozxwtaqnxsqk.