Attentat von Hanau : „Polizei hat Mordtaten begünstigt“

Die Angehörigen der Opfer des rassistischen Anschlags von Hanau haben Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Polizei eingelegt. Die SPD-Fraktion im hessischen Landtag hält einen Untersuchungsausschuss für unumgänglich.
Die Anwälte der Hanauer Opfer-Familien haben gut ein Jahr nach dem rassistisch motivierten Anschlag schwere Vorwürfe gegen die Polizei erhoben. In einem Schreiben an das hessische Innenministerium mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde werfen sie den Polizeikräften und -behörden vor, „die Mordtaten des Täters in Hanau durch amtspflichtwidrige Versäumnisse begünstigt beziehungsweise nicht verhindert zu haben“, wie die „Initiative 19. Februar Hanau“ am Mittwoch mitteilte.





