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Studie von Psychologen : Mit anspruchsvollen Hobbys den Homeoffice-Frust bekämpfen

Für viele der pure Stress: zuhause arbeiten und sich gleichzeitig um die Kinder kümmern Bild: dpa

Nach einem Jahr Pandemie haben viele genug vom Homeoffice. Eine Studie von Psychologen der Uni Gießen zeigt, was gegen die Ermüdung hilft.

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          Emotionale Erschöpfung im Homeoffice lässt sich am besten mit einem fordernden Hobby bekämpfen. Zu diesem Schluss kommt eine Tagebuchstudie von Sozialpsychologen der Uni Gießen. An der Untersuchung hatten während des ersten Lockdowns im vergangenen April 178 Beschäftigte teilgenommen, die zu Hause arbeiteten.

          Sascha Zoske
          Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die Teilnehmer beantworten eine Woche lang täglich am Abend Fragen auf ihrem Smartphone. Dabei ging es um berufliche und private Belastungen, den seelischen Zustand und die Freizeitgestaltung. Wie sich zeigte, kam es im Homeoffice häufiger zu Erschöpfungszuständen, die oft auf privaten Stress, aber auch eine übermäßige gedankliche Auseinandersetzung mit der Pandemie zurückgeführt wurden. Durch aktive Freizeitgestaltung – etwa das Lernen einer Sprache oder das Ausprobieren einer neuen Sportart – ließ sich die empfundene Übermüdung verringern. Nach Ansicht der Forscher gelang es so, Ablenkung zu schaffen und ein Gefühl der Kontrolle zurückzugewinnen.

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