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Nach Amokfahrt von Volkmarsen : „Maurice P. hat unser Herz getroffen“

„Es hätte überall ­passieren können“: Aus Sicht von ­Christian Diste wollte der Amokfahrer von Volkmarsen ein ­Zeichen setzen. Bild: Jana Mai

Am Rosenmontag 2020 fährt in Volkmarsen ein Mann mit dem Auto vorsätzlich in eine Gruppe Feiernder. Der Vorsitzende der örtlichen Karnevalsgesellschaft spricht im Interview darüber, wie es der nordhessischen Kleinstadt heute ergeht.

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          Der 39 Jahre alte Christian Diste ist in Volkmarsen aufgewachsen und hat einen achtjährigen Sohn. Seit 2012 gehört er dem Vorstand der Volkmarser Karnevalsgesellschaft an, die ihn 2014 einstimmig zum Vorsitzenden wählte. Er arbeitet in leitender Position beim kommunalen IT-Dienstleister ekom21.

          Matthias Trautsch
          Koordination Reportage Rhein-Main.

          Herr Diste, können Sie einem Außenstehenden erklären, was der Karneval für Volkmarsen ­bedeutet?

          Das ist das einzige große Volksfest, das wir haben. Es besteht nicht nur aus dem Rosenmontagszug oder einer einzelnen Sitzung. Die Aktiven bereiten sich wochenlang vor, proben, treten dann gemeinsam auf die Bühne. So etwas schweißt zusammen, so etwas macht das Leben in einem kleinen Ort lebenswert.

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