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Großeinsatz der Feuerwehr : Ammoniak tritt aus Kühllager von Sektkellerei aus

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Der Firmensitz von Henkell an der Biebricher Allee 142 in Wiesbaden Bild: Frank Röth

Am Morgen sind mehr als 100 Wiesbadener Feuerwehrleute alarmiert worden: In einem Sektbetrieb war Ammoniak ausgetreten. Helfer rückten in Schutzanzügen an. Doch es gibt auch eine gute Nachricht.

          Die Wiesbadener Feuerwehr hat mit mehr als hundert Einsatzkräften wegen eines Ammoniakausstritts ausrücken müssen. Das stechend riechende Gas war am frühen Mittwochmorgen in geringen Mengen aus der Kühlanlage eines Sektbetriebes ausgetreten, wie die Feuerwehr mitteilte. Dem Vernehmen nach handelte es sich um Henkell.

          Gegen 5 Uhr erhielten Anwohner demnach eine Warnung, dass sie sich umgehend melden sollten, wenn sie das Gas riechen. Doch die Einsatzkräfte konnten das Leck an der Anlage zügig schließen. Wie die Wiesbadener Feuerwehr auf Twitter mitteilte, waren 110 Kräfte im Einsatz, 70 von ihnen an Ort und Stelle, die andere zum „rückwärtigen Schutz im Stadtgebiet“.

          Eine Gefahr für Anwohner habe nicht bestanden, erhöhte Werte außerhalb des Firmengeländes seien nicht gemessen worden. Es habe sich niemand bei dem Vorfall verletzt.

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