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Keine weiteren Fälle : Alle Omikron-Verdachtsfälle in Hessen bestätigt

An der Laborbank: Sandra Ciesek, Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie am Frankfurter Universitätsklinikum Bild: Wonge Bergmann

Seit Dienstag ist in Hessen kein weiterer Verdachtsfall mit Omikron festgestellt worden. Alle anderen haben sich bestätigt. Der Ärztliche Geschäftsführer der Uni-Klinik Gießen lehnt derweil Vorgaben von Behörden zu aufschiebbaren Operationen ab.

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          Eine gute Nachricht zur Corona-Pandemie in Hessen gibt es am Mittwoch. Bisher ist in dem zentral gelegenen Bundesland kein weiterer Verdachtsfall mit der neuen Virusvariante Omikron bekanntgeworden. Dies teilte Gesundheitsminister Kai Klose (Die Grünen) der F.A.Z. auf Anfrage mit. Die Frankfurter Virologin Sandra Ciesek bestätigte dies. Ihr Team und sie werten Gen-Proben von Reisenden und Angehörigen aus, wobei besonders Rückkehrer aus dem südlichen Afrika im Blickpunkt stehen. Dort ist die Omikron-Variante zuerst festgestellt worden.

          Thorsten Winter
          Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die Virologin von der Frankfurter Uni-Klinik lieferte auch eine Erklärung für die Atempause: Fluggäste dürften jetzt nur noch eine Maschine besteigen, wenn sie einen negativen PCR-Test gemacht hätten und vorweisen könnten. Insofern greifen die neuen Vorgaben, wie sie hervorhob.

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